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Hier könnt ihr sowohl ehemalige Fabriksareale erkunden, die zu hippen, kultigen Kunst- und Kulturstätten geworden sind, als auch auf Goethes und Bachs Spuren wandeln. Leipzig ist zudem eine Stadt, in der ihr nie weit vom Wasser entfernt seid: Seen, Flüsse und Kanäle laden zu spannenden Erkundungstouren per Kanu, Boot oder Kajak ein. Lest hier, wieso ihr die facettenreiche Stadt entdecken müsst, bevor es alle anderen tun!
1. Weil im Kunstkraftwerk Industrie spektakulär auf Multimedia trifft
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Nirgendwo begegnen sich Moderne und Klassik so kontrastreich, aber auch so herrlich harmonisch wie in Leipzig. Zahlreiche alte Fabriken wurden zu Kunst- und Kulturzentren umgewandelt, behielten dabei aber ihren traditionellen Charme. Ein bekanntes Beispiel wäre das Kunstkraftwerk, in dem alte Industrie auf kreative Ideen trifft. Auf dem grossen Areal für zeitgenössische Kunst finden ständig neue Ausstellungen, Multimedia-Art-Shows, Workshops und mehr statt.
Tipp: Das Kunstkraftwerk liegt zentral im hippen Westen Leipzigs direkt am Karl-Heine-Kanal und nicht weit von vielen anderen Kunst- und Kulturorten.
2. Weil es hier für jeden den perfekten Weihnachtsmarkt gibt (auch für Veganer)
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Selbst bei den Weihnachtsmärkten Leipzigs spiegelt sich dieses „Tradition trifft auf Moderne” wider: Die Weihnachtszeit wird hier sehr facettenreich eingeleitet und die Leipziger Weihnachtsmärkte zählen zu den bezaubernsten im ganzen Land. Der älteste und grösste ist der feierliche Weihnachtsmarkt am Marktplatz mit seinen 300 Ständen. Zudem entsteht am Augustusplatz jedes Jahr ein finnisches Weihnachtsdorf, am Naschmarkt ein historischer Weihnachtsmarkt mit viel Kunsthandwerk und am Nikolaikirchhof ein gemütlicher Markt bekannt für seine Feuerzangenbowle. Aber wir sind hier noch lange nicht fertig, denn auch abseits der bekannten Weihnachtsmärkte in der Innenstadt gibt es viele Pop-up-Märkte zu bestimmten Themen (wie etwa der Vegane Weihnachtsmarkt in der Feinkost Leipzig) und auch in der weiteren Umgebung findet ihr gleich mehrere bezaubernde Märkte in Schlössern.
Tipp: Beim Weihnachten am Kreuz am Gelände der WERK 2 Kulturfabrik könnt ihr die Vorweihnachtszeit gemütlich einläuten lassen und gleich einzigartige Weihnachtsgeschenke finden.
3. Weil ihr im Neuseenland euren persönlichen Lieblingsstrand finden könnt
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Ab an den See, heisst die Devise, denn davon hat Leipzig mehr als genug. Nach dem Ende der Braunkohl-Ära entstanden vor allem im Süden Leipzigs zahlreiche neue Seen, die jetzt Besucher zu Wasserspass und langen Spaziergängen einladen. Da wäre zum Beispiel der Kulkwitzer See (auch liebevoll „Kulki” genannt) im Südwesten Leipzigs, der dank zahlreicher versunkener Objekte bei Tauchern beliebt ist. Dann gibt es noch den oben abgebildeten Strömthaler See mit seiner eigenwilligen Form, und der als Kulisse für das Highfield Festival herhält. Rund um Leipzig gibt es einfach so viele verschiedene Seen zu entdecken, dass wirklich jeder Besucher hier sein ideales Plätzchen findet – egal, ob ihr mitten im Trubel sein oder lieber gemütlich entspannen wollt.
Tipp: Das Neuseenland ist richtig gross und es gibt ganz viele Ausflugsziele zu entdecken. Plant also am besten etwas Zeit für Leipzigs Umgebung ein.
4. Weil sich im hippen Westwerk immer irgendetwas tut
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Vom entspannten Tag am See geht es dann am Nachmittag am besten direkt ins hippe Westwerk in Plagwitz am Karl-Heine-Kanal. Hier entstand in einem ehemaligen Industrieareal ein spannender Komplex mit Ausstellungsorten, hippen Cafés und Bars, Kreativbüros, Atelies, Veranstaltungsräumen, Yoga-Studios und mehr. Hier kannst du dich in Ruhe treiben lassen, dich auf einem der vielen Märkte, die hier regelmässig stattfinden, auf die Suche nach einem Souvenir machen oder im Biergarten gemütlich plaudern.
Tipp: Nicht weit weg vom Westwerk liegt das ebenso spannende Tapetenwerk, in dem Ausstellungen, Workshops und Lesungen stattfinden.
5. Weil ihr hier im Kaiserbad zur Stadt passend schlemmern könnt
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Leipzigs einzigartige Kreativität färbt auch auf die lokale Gastronomie ab und so gibt es zahlreiche Anlaufstellen für einen gemütlichen Drink am Nachmittag, leckere Mahlzeiten und entspannte Bars – eine solche Adresse findet ihr gleich hier im Westwerk und zwar das Kaiserbad, ein modernes Restaurant mit Frühstückskarte, vielen veganen und vegetarischen Speisen, durchgehend warme Küche bis 23 Uhr und zur Stadt passendem hippen Dekor.
Tipp: Ein weiteres gemütliches Lokal für laue Abende wäre das Substanz im Osten Leipzigs, das mit Biergarten und Live-Musik aufwartet.
6. Weil ihr in der Mädler Passage ganz schick Einkaufen gehen könnt
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Nach dem leckeren Frühstück oder Mittagessen in einem der vielen coolen Restaurants shoppt es sich gleich viel energiegeladener. Besucht dazu unbedingt die edle Mädler Passage, die viel mehr Klassik-Chic als Industrie-Chic bietet und mit Luxusmarken wie Swarovski und traditionellen Restaurants wie dem Auerbachs Keller aufwartet. Goethe war hier offenbar so gerne, dass er das Restaurant nicht nur in seinen Briefen, sondern sogar in Faust erwähnte. Der Auerbachs Keller hat im Gegenzug einen ganzen Raum, den „Goethe-Keller”, ihm zu Ehren gestaltet, der gemietet werden kann. Im Hauptrestaurant könnt ihr leckere regionale Spezialitäten probieren und auch Vegetarier und Veganer finden einige Gerichte auf der Karte.
Tipp: Zur Weihnachtszeit wird die Mädler Passage schön dekoriert, die Hauptattraktion ist ein grosser, elegant geschmückter Weihnachtsbaum.
7. Weil ihr die Stadt am Karl-Heine-Kanal auch per Boot, Kanu und beim SUP entdecken könnt
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Durch den Westen Leipzigs zieht sich der 3,3 Kilometer lange Karl-Heine-Kanal, der den Weisse Elster Fluss und den Lindenauer Hafen verbindet und an einigen architektonisch spannenden Sehenswürdigkeiten vorbeiführt, wie unter anderem am Stelzenhaus und an der einzigartigen Philippuskirche samt Hotel und Veranstaltungskomplex. Der Kanal endet praktischerweise kurz vor den Buntgarnwerken, zu denen wir gleich als Nächstes kommen. Ihr könnt den Karl-Heine-Kanal aber nicht nur entlang spazieren oder per Boot erkunden, sondern auch bei Kanu- und Kayakfahrten oder beim Stand-Up-Paddling entdecken.
Tipp: Leipzig bietet generell viele Touren am Wasser an, so könnt ihr etwa die Hafengegend entdecken, die Flüsse entlang fahren oder eine längere Kanutour bis zum Cospudener See im Süden Leipzigs unternehmen.
8. Weil ihr architektonische Höhenflüge wie die Buntgarnwerke bestaunen könnt
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Ein einzigartiger Baukomplex direkt an der Weissen Elster – und nur unweit vom Karl-Heine-Kanal entfernt – sind die Buntgarnwerke, die früher die Sächsische Wollgarnfabrik Tittel & Krüger beherbergte. Es ist mit einer Arealsfläche von 50.000 Quadratkilometern der grösste Gründerzeit-Komplex in ganz Europa. Heutzutage befindet sich in den architektonisch schicken Gebäuden zahlreiche Lofts in wirklich einzigartiger Lage. Entdeckt die Buntgarnwerke am besten vom Wasser aus.
Tipp: Vom Boot aus habt ihr einen tollen Ausblick auf die zweigeschossige Brücke aus Eisen und Glas, die die Gebäude an den gegenüberliegenden Ufern miteinander verbindet.
9. Weil ihr im Panometer riesige Kunst entdecken könnt
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Von einem spannenden Gebäude zum nächsten: Der Panometer war ursprünglich ein Gasometer, bis ihn der Künstler Yadegar Asisi 2003 als Ausstellungsort für seine riesigen Panoramabilder auswählte und das mit dauerhaftem Erfolg. Heute ist der Panometer, dessen Name sich aus den beiden Wörtern „Panorama” und „Gasometer” zusammensetzt, ein Ausstellungsort, in dem abgesehen von den spektakulären meterhohen Bildern auch Begleitausstellungen und Filme gezeigt werden.
Tipp: Im Panometer Café könnt ihr gleich eine regionale Spezialität ausprobieren, die Leipziger Lerche – ein Mürbteiggebäck mit Marzipan.
10. Weil ihr im Leipziger Auwald sowohl am Wasser als auch am Land entspannen könnt
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Wer würde bei diesem Anblick glauben, dass der Auwald sich mitten in Leipzig befindet und nicht irgendwo ausserhalb der Stadt. Lasst innerhalb kürzester Zeit den Trubel hinter euch und entspannt hier mitten im Grünen bei einer Bootstour oder bei Spaziergängen. Entdeckt im Auwald Teiche, Pavillions und dichte Wälder. Hier vergesst ihr schnell, dass ihr euch eigentlich mitten in einer Stadt befindet, ausser wenn hin und wieder in der Ferne ein Hochhaus durch die Äste aufblitzt.
Tipp: Es gibt sogar die App „Auwald-Erlebnispfade”, die euch mithilfe von Videos und Hörbeispielen das Waldgebiet näherbringt.
11. Weil ihr in der Distillery so richtig Party machen könnt
Nach einem Tag am Wasser oder im Grünen, könnt ihr euch energiegeladen ins Leipziger Nachtleben stürzen. Am besten macht ihr das im legendären Distillery. Als älteste House- und Techno-Adresse in Ostdeutschland ist der Club ein wichtiger Ort der elektronischen Musikszene und scheint sich auch mit Leipzig immer weiter entwickelt zu haben. Distillery entstand in einem verlassenen Gebäude und bringt immer noch ein gemütliches, shabby-chices Flair mit. Dazu kommt ein immer weiteres Spektrum an Musikstilen, die von House und Techno über Drum’n’Base bis hin zu Hip-Hop und Reggae reichen.
Tipp: An Freitagen und Samstagen ist hier klarerweise fast immer was los, aber checkt auch den Distillery-Kalender vor eurer Anreise, da spannende Specials hin und wieder auch an Wochentagen stattfinden.
12. Weil ihr aber auch auf klassischen Spuren in der Thomaskirche wandeln könnt.
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Von den heissen Sounds im Distillery geht es am nächsten Morgen (oder viellleicht eher am Nachmittag) dann zu klassischeren Tönen in die Thomaskirche. Hier befindet sich das Grab von Johann Sebastian Bach, der in der Kirche zu Lebzeiten eigene Kompositionen kreierte und dort auch beim Thomanerchor künstlerischer Leiter war. Auch das Bauwerk selbst ist interessant anzusehen und, ebenso wie die Nikolaikirche, eine Top-Sehenswürdigkeit der Innenstadt.
Tipp: Klassik-Fans (und vor allem Bach-Fans) kommen hier bei den regelmässig stattfindenden Konzerten bestimmt auf ihre Kosten.
13. Weil ihr in der Baumwollspinnerei, den Wandel von Baumwolle zu Kunst entdeckt
Wie der Name schon verrät, wurde hier früher Baumwolle gesponnen, dem ist aber nicht mehr so. Mittlerweile ist die alte Fabrik, wie ihr vielleicht schon vermutet, zu einem hippen Kunstort geworden. In den Galerien und Ausstellungsräumen der Baumwollspinnerei finden unter dem Motto „From Cotton to Culture” ständig spannende Ausstellungen statt, aber es ist auch ein Ort, an dem generell ein internationaler Kunstaustausch stattfindet mit Gastgalerien und verschiedensten Projekten. Der ideale Ort, um sich neue Eindrücke zu holen.
Tipp: Dreht hier unbedingt eine Runde auf dem Areal, da die Backsteingebäude mit ihren grossen Glasfenstern selbst spannend genug sind. Es werden hier auch Führungen durch das Fabriksgelände angeboten.
14. Weil hier Klassik ganz stark auf Moderne trifft
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Falls ihr noch mehr Beispiele für Leipzigs einzigartigen Moderne-Klassik-Mix möchtet, dann ab zum Paulinum. Dort, wo früher die geschichtsträchtige Universitätskirche St. Pauli stand, die zwar den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstand, aber dann 1968 auf Anordnung der SED-Führung gesprengt wurde, entstand am Augustusplatz ein moderner Universitätscampus. Eine kleine Nachbildung davor erinnert an die ursprüngliche Paulinerkirche.
Tipp: Ein weitere geschichtsträchtiger Ort in Leipzig ist das Völkerschlachtdenkmal, das an den schwierigen Sieg gegen Napoleon und vor allem an die vielen Opfer erinnern soll.
15. Weil ihr in der Feinkost Leipzig voll auf eure Kosten kommt
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Zuallerletzt ein Ort mit besonderem Kultstatus, denn auf dem Feinkost-Areal, auf dem früher Nahrungsmittel und Bier hergestellt wurden, ist ein kreativer Ort für Street Art, Graffitikunst und hippe Läden entstanden. Hier finden zudem auch immer wieder Märkte, wie etwa der oben erwähnte vegane Weihnachtsmarkt, statt. Das besondere Highlight: Ihr könnt hier das berühmte DDR-Neonschild der Löffelfamilie aus nächster Nähe betrachten.
Tipp: Die Vintage-Fans unter euch sollten sich hier den regelmässig stattfindenden Flohmarkt nicht entgehen lassen.
Falls ihr jetzt von Leipzig nicht genug bekommen könnt, dann holt euch mehr Inspiration und Infos bei der Region Leipzig oder sucht hier gleich nach günstigen Direktflügen mit SWISS in die hippe Stadt. Mehr Informationen zum Reiseland Deutschland findet ihr auch unter www.germany.travel.
